BIOGRAFIE

 

   1982 in Avignon (Südfrankreich) geboren machte Lisa Magrini sehr früh die Erfahrung der Bühne und des Sologesangs: mit 13 Jahren sang sie im Ensemble Tard-Quand-Dîne, dessen Repertoire von mittelalterlicher bis hin zu traditioneller Musik reichte. Im Rahmen dieses Ensembles gab sie vor ihrem 18. Lebensjahr mehr als 200 Konzerte in Frankreich, Deutschland und Kanada.

 

   Vom klassischen Repertoire angezogen bildete sie sich beim Tenor Carlos Belbey und lernte dann im Konservatorium von Aix-en-Provence in der Klasse von Laure Florentin. 2008 bekam Lisa ihr Abschlussdiplom und schrieb zugleich eine Licence (Bachelor) in Musikwissenschaft an der Université de Provence.

 

   Im Barock wurde sie bei Vincent Recolin, Monique Zanetti, Lise Arseguet, Gérard Lesne, Eugène Ferré, Jean-Marc Aymes, Raphaëlle Kennedy, Johannette Zomer, Hopkinson Smith und Léonardo Garcia Alarcon ausgebildet.

 

   Sie studierte an der Scola Cantorum Basiliensis bei Dominique Vellard, Gerd Türk, Kate Dineen und Crawford Young.

 

   Lisa Magrini hatte die Gelegenheit, zahlreiche Solokonzerte in Frankreich, in der Schweiz, in Deutschland, Spanien, Belgien, Irland, Kanada, Marokko und Bolivien zu geben.

     

  Sie sang unter der Leitung von Christophe Rousset, Andrea Marcon, Dominique Vellard, Vincent Recolin, Michel Piquemal, Conrad Steinmann, Luc Coadou, Sébastien Boin und Julian Villaraga.

 

   Lisa trat in Opern- oder Oratorienrollen auf, wie zum Beispiel: La Pieta in la Morte Delusa von Bassani (Genf, 2011) unter der Leitung von Lionel Desmeules; Filia in Jephte von Carissimi (Abbaye du Thoronet, August 2010) unter der Leitung von Dominique Vellard; Vagans in Juditha Triumphans von Vivaldi (Genf, 2010) unter der Leitung von Lionel Desmeules; Tullia in Ottone in Villa von Vivaldi (Fondation Royaumont, 2007) unter der Leitung von Gérard Lesne; Calisto in La Calisto von Cavalli (Essaouira, Marokko, 2006) unter der Leitung von Vincent Recolin.

 

  Lisa trat auch in Rezitalen auf: mit dem Pianist Jean-Marc Maitrot mit einem französischen Programm (Fauré, Ravel, Roussel, Debussy...), sowie mit der Cembalistin Natalia Cherachova mit einem Repertoire von deutscher und französischer Barockmusik (Bouteiller, Lully, Dumont, Couperin, Haendel, Capricornus, Bach...)

 

   Mit dem Cembalist Lionel Desmeules ging sie auf mehrere Tourneen mit ihrem Konzert „Amor tiranno, Core stolto !“ (Luzzaschi, Monteverdi, Steffani, Rossi, Strozzi, Kapsberger, Vivaldi…) in Frankreich und in der Schweiz.

 

   Außerdem mitbegründete sie mit sechs Solosängern das auf polyphonischer Renaissancemusik spezialisierte Ensemble Vox Vagans.

 

   Lisa lehrt Gesangtechnik seit 2007.